Was ist eigentlich atrophische Haut?

Der Begriff mag für den medizinischen Laien doch recht komisch klingen – Hautathropie ist aber sehr geläufig und in der Praxis umso weniger exotisch. Man bemerkt die Änderung der Haut vor allem im fortgeschrittenen Alter, dabei sind Altersflecken und tiefere Falten üblich, welche aber nicht zum Alter der jeweiligen Haut passen – gewissermaßen ist die Haut also schneller gealtert.

Athropische HändeGenauer gesagt hat sie an wichtiger Substanz verloren und dann an Gewebe verloren, betroffen können mehrere Schichten sein: Bei der Außenhaut (Epidermis) machen sich eine Verdünnung oder Falten in ähnlicher Form von der eines Zigarettenpapiers bemerkbar. Ist die Dermis betroffen, entsteht eine flachere Versenkung der Oberfläche, bei dem Fettgewebe (Subkutis) ist schon vielmehr eine Mulde vorhanden oder die Haut ist über größere Flächen eingedellt. Sind alle drei Schichten betroffen, ist die Haut insgesamt verändert, es fehlt an einschlägigen Details wie Zeichnungen an der Oberfläche, aufgrund höherer Transparenz sind dann ggf. auch Gefäße unter den Hautschichten besser sichtbar.

Wie atrophische Haut zustande kommt

Die Ursachen für die Hautalterung können sehr vielseitig sein und von Krankheiten über falsche bzw. unzureichende Ernährung, Rauchen bis hin zu häufigen Gängen ins Solarium oder extremer Sonnenbestrahlung reichen. Kennzeichnend für die Haut ist auch, dass sie zu trocken und sehr schlaff ist, obwohl sie mehr Spannung vertragen könnte.

Fazit

Man sollte also, wenn man feststellt, dass sich die Haut optisch stark verändert, einfällt oder diese sehr viel durchsichtiger wird, in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, da es ernsthafte Warnungen des Körpers über die Haut sein könnten, dass ein Problem vorliegt, welches behandelt werden muss – wenn man es ignoriert, können ernsthafte Folgen auftreten.