Haut bleichen – so verschwindet die Bräune schneller

Früher galt eine sehr helle Haut mit wenigen gebräunten Stellen als besonderes Schönheitsideal, das nur weniger Menschen erreichen konnten – diese konnten es sich finanziell schlicht erlauben, außerhalb der Sonne zu bleiben. Viele mussten hingegen außerhalb im Freien arbeiten und bekamen so mit der Zeit ganz natürlich dunklere Haut – aber auch heute nennt man die helle Haut immer noch gerne „vornehme Blässe“.

Warum die Haut aufhellen?

Vektor einer FrauNatürlich muss man die Haut nicht nur an sich aufhellen, wenn man zu lange in der Sonne war und sich mit dem Hautton nicht mehr wohl fühlt, weil er nicht zum eigenen Ideal passt. Auch Pigmentflecken (bspw. Sommersprossen) sind in den Augen mancher Menschen störend und können beseitigt werden. Genauso Leberflecken, die in optisch herausstechenden Gegenden sind und so direkt auffallen könnten.

Aufhellen der gebräunten Haut mit Peeling

Wichtig ist, dass man sich vor dem Aufhellen erst einmal vergewissert, ob die Bräune wirklich so stark ist, wie man es sich ausmalt. Eventuell ist der schlimme Bräunungsschaden in Wirklichkeit gar nicht so viel dunkler als der Rest der Haut. Einen guten Vergleichswert bieten bpsw. Hautstellen, an die nur wenig Sonne kommt (bspw. Po, Brüste oder die Armbeuge). Zu beachten ist dabei ebenso, dass man das Peeling nur durchführt, wenn die Haut zwar gebräunt, aber nicht verbrannt ist. Bei einem Sonnenbrand kann die Haut nachhaltig geschädigt werden, diese Verletzung sollte erst abheilen, dies dauert in der Regel drei bis vier Wochen.

Das Peeling kann man ganz leicht durchführen, indem man sich zuerst duscht, dann eine Hand wieder trocknet und auf diese etwas Salz gibt, dies massiert man dann auf die gebräunte Körperstelle, wenn es zu unangenehm ist, kann dabei auch ein weicher Schwamm helfen. Sollte es weh tun, kann man das Salz auch mit mehr Wasser verdünnen. Anschließend die Hautstellen ganz normal abwaschen und dann mit Zitronensaft einreiben – dieser hellt die Haut völlig natürlich auf. Das Peeling mit Salz kann man jeden zweiten Tag anwenden, den Zitronensaft aufgrund der starken Wirkung allerdings nur einmalig. Wichtig: Das Peeling nicht für das Gesicht verwenden, sollte dort braune Haut entstanden sein, besser ein Peeling im Laden kaufen.

Im Anschluss dann die Haut regelmäßig mit Lotion eincremen, damit diese gesund und frisch gehalten wird und die gebräunten Stellen mit Feuchtigkeit versorgt werden – das beschleunigt den Prozess. Puder kann dabei unterstützend wirken, wenn man die Stellen eingecremt hat, dies hilft der Haut und sorgt dafür, dass sie wenig scheuert. Wenn man diese Dinge regelmäßig befolgt, ist alles getan, dann hilft nur noch Warten und ein Fernbleiben der Sonne. Sollte sich dies einmal nicht vermeiden lassen, ergänzend eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (größer 20) auf die Haut geben.

Hausmittel und Creme gegen gebräunte Haut

GemüsekorbErgänzend zu einem Peeling kann man natürlich noch mehr machen, um präventiv gegen braune Haut vorzugehen. Es ist hilfreich, sich gesund von viel Obst und Gemüse zu ernähren und den Körper mit viel Flüssigkeit zu versorgen – also mindestens zwei Liter am Tag zu trinken. Dies mag erst einmal anstrengend sein, wenn man sich aber daran hält, hilft es nicht nur gegen Bräune, sondern sorgt auch für einen besseren Flüssigkeitshaushalt und höhere Gesundheit.

Wer zu einer aufhellenden Hautcreme greifen möchte, sollte sich an den Inhaltsstoffen orientieren, hilfreich sind besonders Cremes mit Zitronensaft und Joghurt, da diese sehr natürlich gegen Bräune wirken. Dazu sollte man besonders das Gesicht regelmäßig waschen und reinigen, unterstützend kann man es danach mit einer halbierten Zitrone einreiben, damit es tiefenrein ist. Milch beugt ebenso dunkler Haut vor – die Inhaltsstoffe der Milch sorgen für weniger dunkle Pigmente, wenn man damit regelmäßig das Gesicht wäscht. Auch Puder aus dem Drogeriemarkt von nebenan, die etwa Orange enthalten, wirken sehr gut, wenn man sie regelmäßig einsetzt.

Probleme bei aufhellenden Produkten für die Haut

Cremes können unter Umständen die Haut schädigen, wenn man sie zu oft oder lange einsetzt, daher immer die beigefügten Anweisungen oder Anleitungen lesen. Günstigere Hautprodukte lösen zusätzlich eventuell Irritationen aus – dann sofort die Nutzung einstellen, damit man keine dauerhaften Probleme auslöst. Dazu zählen auch Sonnenschutzcremes, da diese zu einem Mangel an Vitamin D führen, wenn sie zu oft aufgetragen werden – daher immer darauf verzichten, wenn es nur geht, ansonsten ist es für den Körper sehr ungesund.