Kökosöl – gute Pflege für die Haut

Immer beliebter wird gerade bei vielen Pflegeprodukten für die Haut auch der Bestandteil Kokosöl. Viele Hersteller versprechen immer wieder, dass ihre Produkte besonders hochwertig aufgrund dieses Inhaltsstoffes ist – aber auch das Öl alleine ist bereits ein Alleskönner in Sachen Pflege für die Haut. Wurde es doch ursprünglich eher in der Küche eingesetzt, hat man jetzt entdeckt, dass auch unser Körper davon profitieren kann, wenn man es sinnvoll gebraucht.

Die Konsistenz des Kokosöls ist an sich in dem Behältnis bei Raumtemperatur eher fest und riecht recht stark nach Kokosnuss, wenn man es auf die Haut aufträgt, verflüssigt es sich aufgrund der höheren Temperatur recht schnell – man kann es dann problemlos verreiben. Das Öl hat nach Ansicht von vielen Experten eine antimikrobielle, kühlende und feuchtigkeitsspendende Wirkung.

Wirkung des Öles auf und in der Haut

Kokosnuss und Öl auf einem TischAufgrund der eigenen Struktur, welche ähnlich der Haut aufgebaut ist, kann das Kokosöl in die Oberhaut (Epidermis) sehr leicht und schnell eindringen und die Abwehrkräfte der Haut stärken bzw. erst einmal aufrecht halten, was in einem erheblich besseren Lebensgefühl resultiert. Wenn man dieses noch mit anderen Pflanzenölen mischt, die Linolsäure enthalten (etwa Distel-. Weizenkeim- oder Granatapfelkernöl), kann man damit ganz leicht selbst ein Hautpflegeprodukt herstellen, dass mindestens genauso gut wirkt wie die fertigen Produkte aus dem Supermarkt von nebenan – sogar eine heilende Wirkung bei Wunden soll möglich sein, wenn man bspw. eine Entzündung der Haut beseitigen möchte.

Problematisch sollte man das Kokosöl ansehen, wenn man mit Haut „gesegnet“ ist, die eher verunreinigt als andere. Gerade bei solchen Hauttypen können Öle leichter in untere Hautschichten gelangen – in den meisten Fällen ist es aber absolut ungefährlich und vielmehr fördernd bzw. heilend.

Wer sich etwas mehr für chemische Daten interessiert, dem sei an dieser Stelle noch gesagt, dass in Kokosöl viel Laurinsäure enthalten ist, welche die oben erwähnte antimikrobielle Wirkung verursacht und die Haut rein hält. Auch gegen Bakterien wirkt die Fettsäure bei PH-Werten von unter acht zusammen mit Caprylsäure und Caprinsäure hervorragend (teilweise auch gegen Pilze und Viren auf der Haut). Wegen der Konsistenz nimmt es die Wärme der Umgebung auf, nach dem Auftragen auf die Haut bemerkt man also eine angenehme, kühlende Wirkung.

Das Auftragen ist trotz der erst festen Konsistenz kinderleicht, man kann ganz einfach und schnell das Kokosöl auf der Haut verreiben, es hinterlässt aber auch keinen unangenehmen Spuren auf der Haut und kann daher bei vielen anderen Ölen gut in puncto Anwenderkomfort mithalten.

Anwendungsmöglichkeiten von Kokosöl auf der Haut

Junge Frau mit Kokosöl vor SpiegelZusammenfassend hier noch einmal ein Auszug der vielen Möglichkeiten, wie man Kokosöl sinnvoll auf der Haut einsetzen kann: Optimal ist es als Ersatz für viele Pflegecremes für den Körper, es kann sowohl bei trockenen Hautstellen als auch zur normalen, täglichen Pflege perfekt angewandt werden. Dazu kommt es noch als schönes Bademittel, um die Haut geschmeidiger zu machen und einen angenehmen Duft zu erzeugen.

Selbstverständlich kann auch das Gesicht damit gepflegt werden, entweder als normale Gesichtsmaske für die Haut oder auch als natürlicher Make-up-Entferner in Kombination mit einem Handtuch.

Exotische Anwendung: Kokosöl als natürlicher Ersatz für Deodorant. Es wirkt besser, als man vielleicht im ersten Moment denken mag – dazu ist es vollkommen natürlich und kinderleicht in der Anwendung.